männliche küken und »lege«hennen, die nicht mehr »gebraucht« werden

eier sind nebenprodukte der fleischindustrie. das bedeutet konkret: die eier- und fleischproduktion laufen nebenher, sie bedingen einander. (siehe z.B.: salim m. ali: fleisch aus der perspektive der welternährung. eine lebensmittelsoziologische untersuchung, bremen 2010)

für eier werden die männlichen küken nach dem schlüpfen massenhaft ausselektiert und vergast oder vermust (darüber berichtete z.b. der spiegel, 7/2011, allein in deutschland pro jahr mindestens 40 millionen küken). das gilt ebenso für »bio« -eier. wenn die legehennen keine eier mehr legen können, werden sie zum »dank« dafür geschlachtet.

 

 

rinder: männliche kälber und ausrangierte »milchkühe«

molkereiprodukte aller art sind der grund dafür, warum dauernd millionen kuh-, ziegen- und schafskinder getötet werden.rinder können von natur aus eigentlich bis zu dreißig jahre alt werden. doch »milchkühe« werden schon im alter von durchschnittlich vier jahren, wenn sie noch jugendlich sind, getötet. weil die »milchleistung« dem »tierhalter« nicht mehr »ausreicht«. das gilt ebenso für die »konventionelle« wie für die »bio-haltung«.

 

 

tiere haben gefühle und sind schmerzempfindlich

forscher haben in den vergangenen jahren nachgewiesen, dass tiere sehr empfindungsfähige wesen sind. (siehe z.b.: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/forschung-und-technik-die-gefuehle-der-tiere_aid_156760.html ) tiere sind keine maschinen, warum werden sie immer noch so behandelt?

auch tiere haben gefühle. die sogenannte »tierhaltung« in den sogenannten »mastbetrieben« entspricht zwar dem noch geltenden tierschutzgesetz. doch stellen sich angesichts der gefühle der tiere immer mehr menschen die frage, ob wir so weiter machen können und dürfen. tiere leiden nicht nur körperlich, sondern ähnlich uns, auch psychisch.

 

 

fische: hochsensibel und bedroht

jedes weitere essen von fischen trägt dazu bei, dass die gewässer und weltmeere bald leergefischt sind. auch fische haben gefühle (siehe z.b.: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,749108,00.html ). sie sind sogar hochsensibel, und zwar gerade an und in ihrem maul. daher ist angeln eine qual für die betroffenen tiere.

 

 

schafe: wolle ist kein harmloses produkt

wolle ist kein harmloses produkt von tieren, denen es in ihren pelzen »doch sowieso zu heiß« ist. mit dem kauf von wollprodukten unterstützt man gnadenloses misshandeln von tieren und grausame langzeittransporte. wer wollprodukte kauft, unerstützt damit einen beträchtlichen teil der fleischindustrie. die industriell verwertete wolle stammt nicht von heimischen dammschafen, sondern kommt überwiegend aus australien, neuseeland oder großbritannien. hier werden die tiere maschinell geschoren, dabei werden ihnen schmerzhafte wunden beigefügt und schließlich werden sie verschifft, müssen qualvolle fahrten ertragen, um am ziel geschlachtet zu werden.

 

 

ziegen: die vergasung von zicklein findet sogar auf biohöfen statt

selbst auf einigen biohöfen in der eu werden zicklein vergast, da ihr fleisch nicht verkauft werden kann. wer ziegenmilchprodukte konsumiert, unterstützt damit dieses grausame töten von ziegenbabys neben der ethisch bedenklichen haltung der tiere zum zwecke der milchgewinnung.

 

 

alle tiere von menschen (aus)genutzten tiere leiden

es gibt keine tier(aus)nutzung, die ethisch und moralisch gerechtfertigt wäre. selbst dann, wenn man tieren die körperlichen schmerzen abzüchtet (wie es manche hartherzigen lobbyisten gerade in den labors entwickeln lassen), bleiben die seelischen schmerzen. gerade das psychische leiden unsere mitgeschöpfe wird und wurde lange unterschätzt. menschen, die das auf dem rücken von milliarden tieren weiter leugnen machen sich kleiner als sie sind und sie sind für das unvorstellbare leiden, dass menschen den tieren antun, mitverantwortlich.