hinweis: Die Ernährungsseiten werden momentan überarbeitet – die neuen Informationen gehen im Herbst online

die erste frage, die sich gewillte umsteiger häufig stellen, lautet: ist es gesund, sich vegan zu ernähren?

die weltweit größte organisation von ernährungswissenschaftlern und -beratern, die american dietetic association (ada), stellt gemeinsam mit der kanadischen schwesterorganisation dc in einer empfehlung klar:

»eine gut geplante vegane ernährung ist für jede lebensphase geeignet, inklusive während der schwangerschaft, stillzeit, kindheit und pubertät …«

doch damit nicht genug. mittlerweile spricht es sich herum, dass die vegane ernährung sogar die grundbedingung für die gesundung vieler krankheiten ist. immer mehr heilpraktiker, ärzte, krankenhäuser und kliniken erklären die vegane ernährung nicht nur zu einem teil der therapie, sondern haben erkannt, dass nicht-vegane produkte mitverursacher zahlreicher krankheiten sind. besonders private spezialkliniken therapieren erfolgreich durch die vegane ernährung.

dass so viele menschen zunächst skeptisch sind, hängt mit jahrzehntelanger propaganda für nicht-vegane produkte zusammen. in wirklichkeit ist es also umgekehrt: wer sich ausgewogen und bewusst vegan ernährt, sammelt zahlreiche pluspunkte für seine mitwelt und die tiere – und auch für seine eigene gesundheit.

vitamin b12

die frage nach dem vitamin b12 ist noch umstritten. sie wird von der wissenschaftlichen fachwelt diskutiert. es wäre denkbar, dass das dogma »vitamin b12« eines tages ähnlich ernüchternd »fällt« wie andere stoffe, etwa bestimmte vitamine, die lange in ihrer bedeutung überschätzt wurden. die lösung auf die b12-herausforderung ist lebensmitteltechnisch gefunden. es ist gelungen, veganes b12 herzustellen und es lebensmitteln beizufügen.

längst ist auch klar: vitamin b12-mangel betrifft nicht nur vegan lebende menschen. es ist längst eine »volkskrankheit« , wie ein buch zum thema titelt.

…umfassend über das wichtige thema informiert sein: einfach weiterklicken zu unseren vitamin b12-tipps!

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calcium

lange galt calcium als der »supermythos« für milch. heute weisen wissenschaftler darauf hin, dass etwa kuhmilch zwar calcium enthält, aber auch phosphat. der daraus errechnete calcium-spiegel fällt zwar gering, aber eindeutig zu lasten des calciums aus: über die jahre verlieren die knochen also bei einer nicht-veganen molkereiproduktebasierten ernährungsweise calcium. eine studie an vegan lebenden buddhistischen nonnen (in der fachzeitschrift osteoperosis international) publiziert, hat gezeigt, dass keine einzige der betagten damen osteoporosesymptome aufweist. die bisher größte ernährungslangzeitstudie »the china study« hat schon vor jahren erläutert, dass in china zu der zeit, als die menschen dort so gut wie keine milch- oder molkereiprodukte konsumierten, die in den westlichen regionen so weit verbreitete knochenbrüchigkeit beinahe unbekannt war.

vegan lebende menschen sollten aber darauf achten, dass ihren pflanzenmilchprodukten nicht “durch die hintertür” phosphate beigemixt sind. diese haben dann unter umständen einen ähnlichen effekt wie bei kuhmilch. im handel sind jedoch sehr viele phosphatfreie pflanzenmilchprodukte im angebot, die sogar zusätzlich mit natürlichem calcium einer sehr calciumreichen meeresalge optimal angereichert sind (siehe verpackungsangaben). das ist ein weiterer pluspunkt für pflanzenmilch.

calcium befindet sich in blattgrün, gemüse und nüssen.

tierliche proteine steigern die ausscheidung von calcium, pflanzliche proteine fördern dagegen die aufnahme.

ganz wichtig für den einbau von calcium bei der knochenbildung ist auch das über die haut aufgenommene sonnenlicht und das dadurch gebildete vitamin d. wissenschaftler weisen darauf hin, dass kaum jemand calciummangel hat, der sich vegan ernährt und zugleich die sonnenreichen monate des jahres nutzt bzw. sich insgesamt viel draußen aufhält.

Calcium allein wäre für den Aufbau und Erhalt unserer Knochen wirkungslos. Es braucht hierfür 3 wichtige Verbündete: Vitamin D + Vitamin K sowie Magnesium. einfach weiterklicken zu unseren Tipps für eine optimale vegane Calcium-Aufnahme!

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calcium-lieferanten / die top ten:

besonders viel calcium findet sich in:

(calciumgehalt absteigend)

  1. hafermehl
  2. vollkornbrot
  3. gekochten sojabohnen
  4. sonnenblumenkernen
  5. grünkohl
  6. chinakohl
  7. spinat
  8. brunnenkresse
  9. paranüssen
  10. petersilie

wir setzen die liste weiter fort. anmerkungen, hinweise, ergänzungen und korrekturen bitte per e-mail an:

info@vegane-gesellschaft.org

eisen

vegan lebende menschen »leiden« auch nicht unter eisenmangel, sofern sie darauf achten, dass sie eisenhaltige lebensmittel essen wie z.b. mohn (am besten mahlen), amaranth, hirse und getrocknete aprikosen.

eisen-lieferanten / die top ten:

besonders viel eisen befndet sich in

(eisengehalt absteigend)

  1. goa-bohnen (prinzessbohnen)
  2. mohn
  3. amaranth
  4. hirse
  5. knäckebrot
  6. weizenkleie
  7. getrockneten steinpilzen
  8. hafer
  9. getrockneten aprikosen
  10. gekochten linsen

… lies, wie du die vegane eisenzufuhr für deinen Körper optimierst und erfahre mehr über den wichtigen Sauerstofftransporter in unserem Blut. einfach weiterklicken.

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