die vegane gesellschaft deutschland e.v. ist noch immer in ihrer aufbauphase. neben dem vorstand bestehen fachkreise, die einzelne aktivitäten erarbeiten. im moment bestehen fachkreise für folgende themen:

 

tierrechte (leitung: jeff mannes)

 

chefküche (leitung: kim kalkowski)

 

medien und kultur (leitung: kerstin hering)

 

ernährung (leitung: n.n.)

 

umwelt: (leitung: n.n.)

 

erziehung und pädagogik (leitung: dr. bianca heidker)

 

sport (leitung: andreas zerndt)

 

vegane katzen- und hundeernährung (leitung: stephanie kindermann)

 

vorsitzende christian vagedes, hilmar steppat (stellv.)


 


 

basisgruppen

darüber hinaus haben sich bundesweit basisgruppen gegründet. diese sind weitgehend autonom. nach einer euphorischen anfangsphase konsolidieren sich manche jetzt neu. einige haben sich aufgelöst, andere wurden von innen gezielt zerstört, mehrheitlich leisten die basisgruppen allerdings vor ort hervorragende arbeit und dort, wo gruppen aufgelöst wurden, entsteht wieder neue aktivität durch neugründung. die aktiven basisgruppen sollen verstärkt in die handlungsprozesse insbesondere für kampagnen involviert werden.

wir legen dabei wert darauf, dass wir eine wirklich vegane organisation sind, die zwar offen ist für fleischkonsumenten und vegetarier, aber klar wert legt auf das vegane ziel und seine eindeutige förderung. mit offenheit und liberalität. aber auch konsequent.

 

 

aufgrund von gerüchten und unterstellungen möchten wir an dieser stelle einen überblick über die überlegungen zu unserem organisationsrahmen bieten, nach denen die vegane gesellschaft deutschland e.v. gegründet wurde.

vor der gründung:

vor der gründung der veganen gesellschaft deutschland e.v. konsultierten ihre gründungsmitglieder vereine mit gesellschaftsrelevanten inhalten insbesondere aus den bereichen umweltschutz und tierrechte. interessant und wertvoll waren die umweltschutzorganisation greenpeace und schilderungen von gründungsmitgliedern. was sind gesellschaftsrelevante themen? das sind themen, die gesellschaftsstrukturen irritieren und veränderungen im verhalten der menschen auslösen. gut beobachten kann man das am beispiel umweltsschutz.

wie sieht es mit dem thema vegan aus? ist es nicht gerade das thema mit den weitreichendsten veränderungskonsequenzen für unser bisheriges gesellschaftssystem? man denke dabei an die auswirkungen auf bestimmte industriezweige, die bisher vor allem davon leben, dass die menschen eben nicht vegan sind.

welche konsequenzen hätte eine veganisierung der gesellschaft? auch tierrechte sind ein solches thema, das weitreichende konsequenzen in unglaublich vielen gesellschaftsbereichen hervorrufen würde, wenn sie anerkannt werden würden. vegan und tierrechte sind als bereiche, was ihre ablehnung angeht, relevanter als z.b. das verwandte thema vegetarismus, das ja mit großen teilen der nahrungsmittelprodukton nicht aneckt. aufgrund dieser und weiterer hintergründe war es für die vereinsgründer sehr wichtig im vorfeld  vorausschauend zu denken.

dabei gab es neben vielen weiteren wichtigen informationen zur vereinsführung auch einen besonders herausragenden punkt, der sich mit den risiken einer einflußnahme von außen beschäftigt, die für den bestand des vereins von enormer bedeutung ist.

 

 

welche gefahren sind das?

> massive attacken gegen das öffentliche ansehen des vereins.

> diskreditierung des vereinsvorstandes durch unterstellungen und polemische äußerungen und deren permanente wiederholungen.

> dauerstörung über verschiedene internetkanäle durch subtile unterstellungen, die bei außenstehenden verwirrung stiften können, da sie ja für diese kaum zu durchschauen sind.

> dauerstörungen durch scheinkonstruktive und tatsächlich destruktive »kritik«, die unabhängig vom thema immer wieder nach dem selben muster »eingewoben« wird, frei nach dem motto: »hauptsache es folgt ein negativer input«.

> verbreitung von falschmeldungen und verdrehung von tatsachen.

> ausspielen der einen mit der anderen organisation.

> dauerstörung durch monotones floskeldreschen mit dem versuch unberechtigte kritikpunkte in den mittelpunkt zu stellen, um sie damit bei außenstehenden als “gravierende themen” wirken zu lassen. es soll der anschein entstehen, dass etwas nicht stimmt im verein, genaue inhalte werden nicht vermittelt, es wird ausschließlich mit polemik gearbeitet, die aber durch die dauerwirkung irgendwann bei außenstehenden die frage hervorruft, ob nicht doch was an den “häufigen” vorwürfen dran sei.

> versuch der unterwanderung des vereins und versuch der übernahme. dabei wird mit hilfe von machtspielen von den eigentlichen aufgaben des vereins abgelenkt und der verein wird in seiner tätigkeit dadurch gebremst und geschwächt.

ein guter überblick über die zusammenhänge bietet ein artikel des bundes für umwelt und naturschutz in deutschland (bund):

http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/spitzel-spione-attac-ngo.html

 

wie kann man also einen verein arbeitsfähig halten und ihn gleichsam vor unterwanderung schützen?

die gründungsmitglieder haben sich deshalb zunächst für das modell greenpeace entschieden, da es besonders für die aufbauphase den meisten schutz bietet.

wie sieht diese struktur bei der veganen gesellschaft deutschland e.v. aus?

> es gibt einen demokratisch gewählten vorstand. dieser bleibt solange bestehen bis die aufbauphase abgeschlossen ist und sich entsprechend loyale und integre personen zur wahl für den vorstand bereitstellen.

> mitbestimmung ist auf allen ebenen möglich, da auf allen ebenen eigenverantwortlich (qualifikation bei besonders verantwortungsvollen aufgaben muss gegeben sein) mitgearbeitet werden kann.
selbstverständlich bestimmt man durch die eigene arbeit nicht nur das geschehen mit, sondern auch die außenwirkung des gesamtvereins und die erfolgreiche umsetzung seiner ziele.
gleichzeitig ist damit die gefahr der übernahme durch eingeschleuste kräfte begrenzt.

somit können sich engagierte und idealistische menschen im verein durch die möglichkeit der aktiven fördermitgliedschaft oder der passiven fördermitgliedschaft einbringen, die in folge auf der grundlage von vertrauen gemeinsam mehr aus der organisation heraus entwickeln.

die organisation wird fortwährend weiter entwickelt. aus den bisher gesammelten erfahrungen lernen wir.